Stone Town


Obwohl es die unberührten Strände sind an die Touristen am ehesten denken wenn Sie an Sansibar denken ist jedoch ein wenig Zeit zum Schlendern über den Darajani Basar eine fantastische Art etwas über die Kultur Sansibars zu lernen und die örtliche Lebensart zu beobachten. Wenn Sie Stone Town besuchen so verbringen Sie am besten eine Stunde beim navigieren des Darajani Basara zwecks einer fantastischen Erfahrung. Die Einkaufmeile macht beim spazierengehen Spaß, jedoch sind die angebotenen Sachen meist aus China oder Indien importiert worden.

Forodhani ist eine beliebte Strandpromenade im Herzen der Stadt Sansibar. Jeden Abend ist sie voller Menschen die sich ein wenig nach der Hitze des Tages abkühlen möchten indem Sie eine Ansammlung von Delikatessen und gegrillter Meeresfrüchte verzehren und diese dann mit kalten Getränken hinunterspülen. Es gibt Gerichte die von Arabern (Omanis, Yemenis und Perser), Indern, Europäern und sogar Chinesen eingeführt wurden. Am beliebtesten sind jedoch Pilau, Biryani, Hühnerchips, Sansibar-Mischung (Urojo) und Sansibar-Pizza. Um die Schönheit des Sonnenunterganges zu erleben befindet sich der beste Ort in Stone Town. Sie können im Forodhani Park sitzen und den erstaunlichen Anblick des Meeres, sowie eine kühle Brise zum Abkühlen, genießen. Forodhani sollte von keinem verpasst werden.

Der Obst, Gewürz und Lebensmittelmarkt, im Jahre 1904 erbaut, erstreckt sich in etwa zur Hälfte an der Creek Road (nun umbenannt in Benjamin Mkapa) entlang, es ist ein guter Ort für den Einkauf und zum Besichtigen. Es ist ein attraktiver Ort voll von frischen Farmerzeugnissen, jedoch sind die beeindruckendsten Produkte die duftenden Gewürze und die Meeresfrüchte. Menschen aus verschiedenen Teilen Sansibars bringen Ihre Produkte auf den Markt während Kleinhändler außenliegende Stände rund um die große Markthalle besitzen. Sie verkaufen Industrieprodukte die von der Nähmaschine über gebrauchte Kleidung bis zu Fahrzeugersatzteilen reichen.

Von dem Sultan Said Barghash im späten 19. Jahrhundert erbaut waren die persischen Bäder von Hamamni die ersten öffentlichen Bäder in Sansibar. Obwohl sie nicht mehr funktionsfähig sind werden diese trotzdem in einwandfreiem Zustand gehalten. Es gibt eine nominale Gebühr die für den Erhalt des Gebäudes verwendet wird. Erklärende Plaketten befinden sich an hervorstechenden Punkten rund um das Bad und der Kammern.

Die anglikanische Kathedrale der Christ Church (oder Church of Christ) ist ein Wahrzeichen der historischen Kirche im Stone Town von Sansibar und eben-so eines der herausragenden Beispiele der frühzeitlichen christlichen Architektur in Ostafrika. Es wurde innerhalb von zehn Jahren er-baut, angefangen in 1873 und basiert auf einerVision von Edward Steere, dem dritten angli- kanischen Bischof von Sansibar. Dieser trug aktiv an dem Entwurf bei. Wie bei den meisten der Gebäude in Stone Town, wurde es haupt- sächlich aus Korallensteinen erbaut. Es besitzt ein einzigartiges Betondach das in einem un- gewöhnlichen Tonnengewölbe (das war Steere’s Idee) geformt wurde. Die allgemeine Struktur verbindet senkrechte gotische und islamische Einzelheiten.

Die Kathedrale wurde 1903 eingeweiht und nach der Kathedrale in Canterbury benannt. Die Kirche befindet sich inder Mkunazini Road, im Mittelpunkt der Altstadtund belegt ein großes Gebiet auf dem sich frü-her der Sklavenmarkt von Sansibar befand; dieEntstehung der Kathedrale war tatsächlich ge-dacht um das Ende der Sklaverei zu feiern. Der Altar, so wird es behauptet, befindet sich an genau der Stelle an dem der “Auspeitsch- pfahl” des Marktes stand. Auf dem Platz gibt esein gut bekanntes Denkmal an die Sklaverei (einige menschliche Figuren in Ketten die aus einem Schacht auftauchen) sowie ein Museumder Sklaverei. Edward Steere starb an einem Herzinfarkt als die Kathedrale fast fertig gestellt war und wurde hinter dem Altar begraben. In der Kirche gibt es ein Kreuz das aus dem Holz des Baumes hergestellt wurde der an dem Platz in Chitambo wächst an dem David Livingstones Herz begraben liegt.

Seite 1 von 2