Museen


Friedens-Gedenkmuseum

The Peace Memorial Museum (Beit al Amani) wurde durch den britischen Architekten J.H. Sinclair entworfen. Dieser entwarf auch die britische Residenz und noch einige andere öffentliche Gebäude rund um Sansibar-Stadt. Der schöne sphärische Entwurf des Nationalmuseums erkennt Sansibars arabische Einflüsse an und ist erinnert an die östliche Architektur von Istanbul und Indien. Es ist ein großartiger Ort um die faszinierende Geschichte und Kultur der Inseln kennenzulernen. Das Peace Memorial Museum enthält Ausstellungsstücke und Aufzeichnungen die die reichhaltige Geschichte Sansibars darstellen. Von den frühen Anfängen der Omani Sultane und der britischen Kolonialzeit bis zur Unabhängigkeit. Dieser großartige Bau beherbergt alte und neue Geschichtsbücher, eine Auswahl an archäologischen Funden, dazu Aufzeichnungen frühen Handels, Sklaverei, Paläste, Moscheen, Sultane, Entdecker und Missionare. Zusätzlich zu Ausstellungstücken der traditionellen Handwerkskunst, Briefmarken und Münzen.

Sansibar Nationalmuseum für Geschichte und Kultur

The House of Wonders (das Haus der Wunder) ist ein sehr großes quadratisches Gebäude mit mehreren Stockwerken. Es ist umgeben von Säulennreihen und Balkonen und ist mit einer großen Uhr versehen. Es wurde im Jahre 1883 als zeremonieller Palast des Sultans Barghash erbaut und war das erste Gebäude in Sansibar das mit Strom und elektrischem Aufzug versehen wurde. Es überrascht nicht dass das örtliche Volk es beim Bau schon das Haus der Wunder nannte. Es wurde im Jahre 1896 während des kürzesten Krieges in der Geschichte beschädigt. Der Palast war das Ziel der britischen Bombardierung zwecks Versuchs den Sultan Khalid bin Barghash, der versuchte nach dem Tode des Sultans Hamad den Thron an sich zu reißen, zum Verzicht auf den Thron zum Vorteil des britischen Kandidaten zu zwingen.

Nach dem Wiederaufbau verwendete Sultan Hamad, der Sansibar von 1902 bis 1911 regierte, bis zu seinem Tode die obere Etage als Wohnpalast. Heutzutage wird das Gebäude als nationales Museum für Geschichte und Kultur verwendet. Im Innern sind Ausstellungsstücke der Dhow-Kultur des Indischen Ozeans (Erdgeschoß) und die Zivilisation der Swahili und das Sansibar des 19. Jahrhunderts (1. Etage) ausgestellt. Alles ist informativ auf Englisch und Swahili beschriftet und einen Besuch wert. Im Eingangsbereich steht ein lebesgroßes Mtepe – ein traditionelles Segelboot der Swahili das ohne Nägel hergestellt wird, die Planken werden von Kokosnussfasern und hölzernen Pflöcken zusammen gehalten. Das Gebäude wird momentan großen Reparaturen unterzogen und ist deshalb geschlossen.

Palace Museum

Der Palast wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut um als Residenz der Sultansfamilie zu dienen. Nach der Revolution von Sansibar im Jahre 1964 wurde er offiziell in People’s Palace, Palast des Volkes, umbenannt. 1994 wurde aus ihm ein Museum der Geschichte der königlichen Familie von Sansibar. Das Erdgeschoss weist Details der gestaltenden Periode des Sultanats von 1828 bis 1870 auf, zu dieser Zeit wurden kommerzielle Abkommen zwischen Sansibar, den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich unterzeichnet. Im Museum sind die Memorabilien der Prinzessin Salme, besser bekannt als Emily Ruete, ausgestellt. Die frühere Prinzessin von Sansibar floh aus dem Sultanat um sich mit ihrem Ehemann in Europa niederzulassen.

Die Ausstellung beinhaltet einige ihrer Schriften, Kleidung und Dinge des täglichen Gebrauchs. Die Ausstellungsgegenstände auf der 1. Etage beziehen sich mehr auf den Zeitraum des Wohlstandes von 1870 bis 1896, während dessen moderne Annehmlichkeiten wie Wasserleitungen und Strom unter dem Sultan Barghash auf Sansibar eingeführt wurden. Auf der 2. Etage finden sich die bescheidenen Wohnräume des Sultans Khalifa bin Haroub (1911 bis 1960) und seiner beiden Frauen, beide hatten anscheinend einen unterschiedlichen Geschmack betreffs Möblierung. Zum ersten Mal können Besucher viele der Möbel und der anderen Dinge des Sultans die die Revolution überstanden haben sehen..